Preise

Die derzeit gültigen Pflegesätze (Stand 01.01.2017)

 

Kurzzeit- und Verhinderungspflege


Der Pflegekassenanteil bei der Kurzzeitpflege beträgt max. 1.612,00 € für bis zu 28 Tage pro Jahr. Bei der Verhinderungspflege sind bis zu 42 Tage pro Jahr möglich. Dabei stehen max. 1.612,00 € der Verhinderungspflege zur Verfügung und zusätzlich  können 50% des noch zur Verfügung stehenden Kurzzeitpflegeanspruches (max. 806,00 €) verwendet werden.

Abhängig vom Pflegegrad und dem damit verbundenem täglichen Pflegeentgelt sind die zur Verfügung stehenden Pflegekassenleistungen unter Umständen schon vor Erreichen der 28 bzw. 42 Tage erschöpft.

Bitte beachten Sie, dass Gelder der Kurzzeit- und Verhinderungspflege auch durch ambulante Pflegedienste in Anspruch genommen werden können und dann im vollstationären Bereich nicht mehr zur Verfügung stehen.
Wir empfehlen Ihnen, sich vor Beginn der Kurzzeit- bzw. Verhinderungspflege von Ihrer Pflegekasse bezüglich der Kostenübernahme beraten zu lassen.


Voraussetzung für die Bewilligung der Verhinderungspflege ist, dass die Einstufung in den Pflegegrad 2/3/4/5 vor mindestens 6 Monaten erfolgte oder eine dauerhaft erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz im Sinne von § 45a SGB XI besteht (Demenz).

Die Investitionskosten, sowie die Kosten für Unterkunft und Verpflegung müssen vom Bewohner getragen werden. Das Pflegeentgelt kann nur von der Pflegekasse übernommen werden, wenn vor Einzug in das Pflegeheim ein entsprechender Antrag gestellt worden ist.